Thu 24
1:12
nocntjetztKurz davor, dich doch zu melden?
Öffne das zuerst. Wähl aus, was du machen willst, und übersteh hier die nächsten paar Minuten.
nocnt zählt die Tage seit eurem letzten Kontakt.
Wenn du doch schreiben willst, öffne zuerst nocnt. Sieh, wie lange es schon her ist, halte deine Gründe fest und übersteh den Drang, ohne eine Nachricht zu schicken.
- Dein Zähler auf dem Home- und Sperrbildschirm.
- Widgets zeigen deinen Tag und wie nah dein nächster Meilenstein ist.
- Ins Profil geschaut? Trag es ein.
- Dein Zähler wird dadurch nicht zurückgesetzt.
- Schwach geworden? Fang wieder bei Tag 1 an.
- Deine bisherigen Tage bleiben im Verlauf. Sie waren nicht umsonst.
- Hilfe für genau diesen Moment.
- Schreiben und verbrennen, durchatmen, Luftpolster platzen lassen oder ein paar Teller zerschlagen.
- Erinnerungen nur bei Meilensteinen.
- An Tag 3, 7, 14, 30, 60, 90, 180 und 365. Sonst nichts.
- Deine Konten bleiben unberührt.
- nocnt rührt deine Konten, Fotos und Chats nie an.
Wie die ersten Monate oft verlaufen
Basiert auf häufig berichteten Erfahrungen. Kein medizinischer Rat.
Tage 1–3
Die ersten Tage sind oft die schwersten.
Der Drang zu schreiben ist jetzt meist am stärksten. Oft ist er nach ein paar Minuten wieder vorbei, aber diese ersten Tage sind trotzdem hart: Dein Handy ist immer in Reichweite, und noch füllt kaum etwas anderes die Lücke.
Was meistens hilft: Schalte die Beiträge stumm oder schieb den Chat aus dem Blickfeld. Alles, was dich kurz innehalten lässt, bevor du schreibst, hilft.
Tage 4–14
Die Tage werden leichter. Die Abende bleiben schwer.
Immer größere Teile des Tages vergehen, ohne dass du an diese Person denkst. Abends ist es schwerer: Es gibt weniger zu tun, und du trägst einen ganzen Tag voller Dinge mit dir herum, die du erzählen wolltest.
Was meistens hilft: Schreib deine Gründe auf, solange dein Kopf klar ist. Lies sie wieder, wenn du in Versuchung kommst, dich zu melden.
Tage 15–30
Es tut weniger weh. Genau dann schleichen sich Zweifel ein.
Ein Gedanke taucht auf: So schlimm war es doch gar nicht. Die Erinnerung mildert zuerst das Schlimmste. Oft fühlt es sich genau jetzt harmlos an, sich zu melden. Nicht in einer Krise, sondern an einem ganz normalen Abend, an dem eine einzige Nachricht scheinbar nichts ändern würde.
Was meistens hilft: Lies noch mal, was du am Anfang aufgeschrieben hast. Da hast du deine Gründe klarer gesehen.
Tage 31–90
Nicht mehr dein erster Gedanke.
Etwas passiert, und du merkst, dass du nicht zum Handy gegriffen hast, um davon zu erzählen. Die Erinnerungen bleiben, aber sie treffen dich nicht mehr so hart. Ein, zwei schlechte Tage bedeuten nicht, dass du Rückschritte machst.
Was meistens hilft: Wenn dich Fotos oder euer alter Chat noch schwach werden lassen, räum sie für eine Weile aus dem Blickfeld.
Ab Tag 91
Ein Leben ohne Kontakt wird langsam normal.
Nach ein paar Monaten denkst du immer seltener daran, dich zu melden. Deine Tage zählen weiter, egal ob du die App jeden Tag öffnest oder kaum noch.
Was meistens hilft: Nutze die App, wenn sie dir hilft. Es ist okay, sie auch mal eine Weile zu vergessen.
Etwas, das du stattdessen tun kannst
Schreiben und verbrennenSag alles, was du der Person schicken willst, und sieh zu, wie es verbrennt. Nichts wird gesendet oder gespeichert.
Luftpolster platzen lassenFür den Moment, in dem du ins Profil schauen willst. Erst eine Folie platzen lassen, dann entscheiden.
Zwei Minuten durchatmenLangsam und gleichmäßig: fünf Sekunden ein, fünf Sekunden aus.
10 Minuten aushaltenGib dem Drang zehn Minuten lang nicht nach. Ein Timer und ein paar Hinweise helfen dir dabei.
Ratgeber
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- Was tun, wenn du deiner oder deinem Ex schreiben willstDie Nachricht ist halb getippt, es ist spät. Wie du die nächsten zehn Minuten überstehst, ohne sie zu senden, was wirklich hilft und was, wenn sie schon raus ist.
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